+++++ Der Trend, dem spektakulären Beispiel eines Fussballmanagers zu folgen und sich hinsichtlich bisher verschwiegener Einkünfte in der Schweiz und anderen Ländern den Steuerbehörden zu offenbaren, steigt weiter an. Allerdings hat dieses Beispiel auch gezeigt, dass die Unterstützung durch Fachleute durchaus sinnvoll ist: Meine Kanzlei begleitet - durchaus auch in sehr prominenten Fällen, allerdings ohne jegliche ungewollte Außenwirkung - solche Fälle seit Jahren. Auf Wunsch wird durch ein kooperiertes Büro in der Schweiz sämtliches Material vor Ort persönlich in Empfang genommen und ausgewertet, bevor irgendjemand in Deutschland davon erfährt, so dass eine mißglückende Selbstanzeige nahezu ausgeschlossen werden kann und in einer Vielzahl von Fällen auch noch nie vorgekommen ist. +++++ Im Bereich der Erbschaftssteuer hält der BFH die Neuregelung mit umfangreichen Ausnahmen für verfassungswidrig und hat daher eine entspr. Vorlage an das BVerfG beschlossen. Umstritten ist, inwieweit Handlungsbedarf besteht, in geeigneten Fällen die Ausnahmen (sprich: Steuerfreiheit) jetzt noch im Wege der vorweggenommen Erbfolge (Schenkungen) auszunutzen, um einer Verschärfung zuvor zu kommen. Diesbezügliche Steuergestaltungen sollten aus Vorsichtsgründen ernsthaft in Erwägung gezogen werden, um von den derzeitigen Erleichterungen zu profitieren +++++ Daten einer von den Steuerbehörden Rheinland-Pfalz aufgekauften CD mit vermeintlichen Steuersündern mit Verbindung zur Credit Suisse sind dermaßen rudimentär, dass selbst die damit befaßten Finanzämter eher ratlos sind; Nachfragen nach mehr Angaben als reinen Salden einzelner Jahre können (bisher) nicht beantwortet werden; eine Verwertung aus rein strafrechtlicher Sicht ist daher nach hiesiger Meinung mehr als problematisch

Neuigkeiten

alt
 
Panama - und kein Ende?

Derzeit bemüht sich ein gleichnamiger Ausschuß des Europäischen Parlaments um Regeln im Zusammenhang mit "Geldwäsche, Steuervermeidung und Steuerhinterziehung". Während die Einordnung von Geldwäsche und Steuerhinterziehung allerdings leicht fallen sollte, erscheint der Begrif der Steuervermeidung doch nicht nur diffus, sondern geradezu grotesk im Zusammenhang mit den beiden anderen, aus dem Strafrecht stammenden Wörtern. Hierzu zunächst ein Zitat aus Wikipedia:

Steuervermeidung (auch Steueroptimierung oder Steuergestaltung) bezeichnet die legale Nutzung von Möglichkeiten und Verfahren, um die Steuerlast von Unternehmen und Privatpersonen zu verringern. Die Steuervermeidung ist grundsätzlich bei allen Steuerarten möglich, im Vordergrund stehen jedoch regelmäßig Ertragsteuern.
 
Es erscheint einigermaßen absurd, Regeln zu fordern gegen die grundsätzliche Berufspflicht von Steuerberatern oder im Bereich der steuerlichen Gestaltung tätigen Rechtsanwälten, nämlich die  Mandanten so zu beraten, dass ihre steuerliche Belastung so gering wie möglich ist. Wie insbesondere in von vermeintlich schlecht beratenen Mandanten angestrengten Haftungsfällen seitens der Rechtsprechung immer wieder festgesetllt wird, hat der steuerliche Berater selbst dann entsprechende Empfehlungen zu geben (zB Einsparung der Kirchensteuer durch Austritt auc der Kirche), wenn er mit dem eigentlichen Sachverhalt nur indirekt konfrontiert wird, also diesen nur anläßlich einer an sich andersartigen Beauftragung im Einzelfall hätte erkennen können, dass sich für den Mandanten Optimierungsmöglichkeiten bieten. Vor diesem HIntergrund beschäftigt sich also derzeit das Europäische Parlament damit, die Berufsangehörigen davon abzuhalten, ihre ureigenste berufspflichten zu erfüllen.

Es erscheint nach wie vor und stärker noch als bisher nötig, auf den Repräsentanten des höchsten Deutschen Gerichts in Steuerfragen, des Bundesfinanzhofes (BFH), Rudolf Mellinghof zu verweisen: "Der freiheitsberechtigte Bürger ist nicht verpflichtet, sein Leben und seine Verhältnisse so zu gestalten, dass der Tatbestand eines Steuergesetzes erfüllt wird"!
Lt. Mellinghoff sei es das (gute) Recht des Bürgers (aber natürlich auch anderer Steuersubjekte), Lücken in nationalen Steuergesetzen bzw internationalen Steuerabkommen in eigenem Sinne zu nutzen, selbst wenn hierdurch sog "weiße Einkünfte" generiert würden. SIC!
Trotz dieser erschreckenden Tendenzen bleibt es das Ziel dieser Kanzlei, möglichst zahlreiche solcher Einkünfte für unsere Mandanten zu generieren!

alt

Willkommen

 

Im Herzen der Wirtschaftsmetropole Düsseldorf berät unsere steuer- und wirtschaftsrechtlich ausgerichtete Kanzlei mit 15 Mitarbeitern mittelständische Unternehmen aller Rechtsformen wie auch Privatpersonen.

Die Schwerpunkte unserer Beratungsleistungen liegen im Bereich des (internationalen) Steuer-, Gesellschafts- und Wirtschaftsrechts (hier: insbes. (internationales) Kauf- u. Vertragsrecht, Wettbewerbsrecht) sowie im Bereich des Steuerstrafrechts.

Darüber hinaus bieten wir auch die für Steuerberater berufsüblichen Leistungen in dem Bereich der Buchführung und die Erstellung von Jahresabschlüssen und Steuererklärungen an.

In Zusammenarbeit mit einer Beratungsgesellschaft in Zug (Schweiz) begleiten wir zudem - insbsondere unter steuerlichen Gesichtspunkten - die internationale Finanzierungen und  (Neu-) Ansiedlungen   sowie die Vermarktung von Leistungssportlern und  Künstlern in der Schweiz.              (Einzelheiten hierzu ersehen Sie unter "Leistungen" und  "SteuernStandort Zug")

 

alt