+++++ Der Trend, dem spektakulären Beispiel eines Fussballmanagers zu folgen und sich hinsichtlich bisher verschwiegener Einkünfte in der Schweiz und anderen Ländern den Steuerbehörden zu offenbaren, steigt weiter an. Allerdings hat dieses Beispiel auch gezeigt, dass die Unterstützung durch Fachleute durchaus sinnvoll ist: Meine Kanzlei begleitet - durchaus auch in sehr prominenten Fällen, allerdings ohne jegliche ungewollte Außenwirkung - solche Fälle seit Jahren. Auf Wunsch wird durch ein kooperiertes Büro in der Schweiz sämtliches Material vor Ort persönlich in Empfang genommen und ausgewertet, bevor irgendjemand in Deutschland davon erfährt, so dass eine mißglückende Selbstanzeige nahezu ausgeschlossen werden kann und in einer Vielzahl von Fällen auch noch nie vorgekommen ist. +++++ Im Bereich der Erbschaftssteuer hält der BFH die Neuregelung mit umfangreichen Ausnahmen für verfassungswidrig und hat daher eine entspr. Vorlage an das BVerfG beschlossen. Umstritten ist, inwieweit Handlungsbedarf besteht, in geeigneten Fällen die Ausnahmen (sprich: Steuerfreiheit) jetzt noch im Wege der vorweggenommen Erbfolge (Schenkungen) auszunutzen, um einer Verschärfung zuvor zu kommen. Diesbezügliche Steuergestaltungen sollten aus Vorsichtsgründen ernsthaft in Erwägung gezogen werden, um von den derzeitigen Erleichterungen zu profitieren +++++ Daten einer von den Steuerbehörden Rheinland-Pfalz aufgekauften CD mit vermeintlichen Steuersündern mit Verbindung zur Credit Suisse sind dermaßen rudimentär, dass selbst die damit befaßten Finanzämter eher ratlos sind; Nachfragen nach mehr Angaben als reinen Salden einzelner Jahre können (bisher) nicht beantwortet werden; eine Verwertung aus rein strafrechtlicher Sicht ist daher nach hiesiger Meinung mehr als problematisch

Neuigkeiten

alt
 
Anlässlich der Veranstaltung der Bundessteuerberaterkammer Mitte Mai 2013 wird der Präsident des höchsten Deutschen Gerichts in Steuerfragen, des Bundesfinanzhofes (BFH), Rudolf Mellinghoff, mit der erfrischenden Aussage zitiert: "Der freiheitsberechtigte Bürger ist nicht verpflichtet, sein Leben und seine Verhältnisse so zu gestalten, dass der Tatbestand eines Steuergesetzes erfüllt wird"!
Lt. Mellinghoff ist es das (gute) Recht des Bürgers (aber natürlich auch anderer Steuersubjekte), Lücken in nationalen Steuergesetzen bzw internationalen Steuerabkommen in eigenem Sinne zu nutzen, selbst wenn hierdurch sog "weiße Einkünfte" generiert würden. SIC!
Wir verfolgen das Ziel, möglichst zahlreiche solcher Einkünfte für unsere Mandanten zu generieren!

alt

Aus verschiedenen Anlässen (u.a. da ab dem Jahr 2015 Luxemburg Informationen an Deutsche Steuerbehörden weitergeben werden und bereits jetzt die Schweizer Großbanken alle Kunden (jedenfalls unter 10 Mio Einlagen) auffordert, steuerehrlich zu werden) neigen in den letzten Monaten deutsche Steuerpflichtige vermehrt dazu, dem Beispiel des - insofern allerdings ein wenig glücklos handelnden - Uli H., seines Zeichens hoher Funktionär eines sportlich derzeit wesentlich glücklicher operierenden süddeutschen Fußballvereins, zu folgen und bisher nicht angezeigte Einkünfte den Finanzbehörden zu offenbaren. Diesbezüglich möchten wir darauf hinweisen, dass der Zoll auch nach Deutschland versandte Post kontrolliert, so dass auf diese Weise die bereits erfolgte Steuerhinterziehung vorzeitig entdeckt werden kann. Dies hätte dann zur Folge, dass die nachgeholte Erklärung keine Strafbefreiung bewirken würde. Zur Vermeidung dieses Szenarios bieten wir den besonderen Service an, in enger Zusammenarbeit mit einer Schweizer Beratungsgesellschaft in Zug die gesamte Vorbereitung der Selbstanzeige (Beschaffung und z.B. im Falle sog. Spekulationsgewinne aufwändige Aufarbeitung aller relevanter Daten) in der Schweiz durchzuführen, so dass ggf. von dort die bereits fertiggestellte Selbstanzeige abgeschickt wird.

Eine von den Steuerbehörden Rheinland-Pfalz rechtswidrig erworbene CD  mit entwendeten Daten von Kunden der Schweizer Großbank Credit Suisse AG enthält allerdings mehr als lückenhafte Angaben: in einigen hier vorliegenden Kopien, deren Angaben auf nur einer Seite dargestellt sind, wird nur der Name des Inhabers, das Jahr der Kontoeröffnung, der Saldo aus dem Jahr 2002 sowie ein weiterer Saldo aus dem Jahr 2012 genannt. Weder Kontonummer noch sonstige Details wurden (bisher) trotz Nachfrage vorgelegt. Dass hierauf gestützt eine strafrechtliche Verurteilung erfolgen kann, erscheint nahezu ausgeschlossen; zumal nach den Angaben der beteiligten Behörden auch bei Hausdurchsuchungen bisher in keinem der Fälle sonstige Unterlagen gefunden wurden.

Willkommen

 

Im Herzen der Wirtschaftsmetropole Düsseldorf berät unsere steuer- und wirtschaftsrechtlich ausgerichtete Kanzlei mit 15 Mitarbeitern mittelständische Unternehmen aller Rechtsformen wie auch Privatpersonen.

Die Schwerpunkte unserer Beratungsleistungen liegen im Bereich des (internationalen) Steuer-, Gesellschafts- und Wirtschaftsrechts (hier: insbes. (internationales) Kauf- u. Vertragsrecht, Wettbewerbsrecht) sowie im Bereich des Steuerstrafrechts.

Darüber hinaus bieten wir auch die für Steuerberater berufsüblichen Leistungen in dem Bereich der Buchführung und die Erstellung von Jahresabschlüssen und Steuererklärungen an.

In Zusammenarbeit mit einer Beratungsgesellschaft in Zug (Schweiz) begleiten wir zudem - insbsondere unter steuerlichen Gesichtspunkten - die internationale Finanzierungen und  (Neu-) Ansiedlungen   sowie die Vermarktung von Leistungssportlern und  Künstlern in der Schweiz.              (Einzelheiten hierzu ersehen Sie unter "Leistungen" und  "SteuernStandort Zug")

 

alt